| WP Bildergalerie : HSG Meisterspiel gegen Wetter und Aus Holzlatten Handball-Tor gezimmert |
|
|
HSG Meisterspiel gegen Wetter Gevelsberg, 29.04.2008, Rita WIEMANN
Riesenjubel für die Handballer in der Halle West in Gevelsberg.
Aus Holzlatten Handball-Tor gezimmert Manfred Adolph: Kein Geld für die Spieler... Manfred Adolph gehört zu den Gründervätern der HSG Gevelsberg-Silschede, steht der Abteilung der SE Gevelsberg immer noch vor und ist sich in einem ganz sicher: "Es ist die Liebe zum Sport, die mich antreibt." Eigentlich war der Wahl-Gevelsberger aus Ostpreußen bis zu seinem 18. Lebensjahr Fußballer. Eine Mischung aus Erinnerungen aus der Schulzeit - in der er sich mit Klassenkameraden aus Holzlatten und einem Fußballtornetz ein Handballtor zimmerte - und den Söhnen Thomas und Frank, die im Verein Handball spielten, haben ihn selbst 1967 zum Mitglied der Sportfreunde werden lassen. Noch im selben Jahr wählten die Handballer ihn in den Vorstand, dem er mal als Geschäftsführer, mal als Vorsitzender bis heute angehört. "Es ist schon eine sehr zeitintensive Arbeit. Aber ich habe in meiner Frau Ingrid eine unheimlich große Hilfe. Die Arbeit bleibt in der Familie", erzählt Manfred Adolf. Die Hilfe brauchte der Hobby-Handballer auch, denn neben den Vorstandstätigkeiten war er ebenso Spiel- und Rechtswart im Kreis Hagen/ Ennepe-Ruhr, gemeinsam mit Ehefrau Ingrid Schiedsrichter und in seiner Funktion als Rechtswart maßgeblich an der Umwandlung des Bezirks Südwestfalen in den Bezirk Süd beteiligt. Eine der ganz großen Stunden schlug für Manfred Adolf allerdings 1999 mit dem Zusammenschluss der Vereine TV Silschede und den SE Gevelsberg zur HSG Gevelsberg-Silschede. "Eigentlich war dieser Zusammenschluss bereits vor 25 Jahren vorgesehen, ist aber damals nicht zustande gekommen. Als dann aber 1998 erneut über ein Zusammenschluss beratschlagt wurde, war ich sofort bereit, den Vorsitz zu übernehmen." Seitdem hat er viele gute Zeiten in "seiner" Abteilung erlebt. 1977 gab es zum Beispiel ein Freundschaftsspiel zwischen der Eintracht Gevelsberg und dem VfL Gummersbach mit Spielern wie Heiner Brand und Joachim Deckarm. "Die haben sich mit uns nach dem Spiel zusammengesetzt und noch lange geplaudert", erinnert sich der Wahl-Gevelsberger. Beeindruckt zeigte sich Adolf ebenso von der Verpflichtung der russischen Handball-Nationalmannschaft 1979: "Das war ein enormer Kraftakt, die zu bekommen, denn sie wollten viel Geld haben." Eine Einstellung, die der Abteilungsvorsitzende nicht teilen kann: "Meine Maxime lautet stets ,Kein Geld für die Spieler'. Sobald ein Spieler gekauft wird, beende ich meine Vorstandsarbeit." Das möchte in der HSG natürlich niemand. Und so steht für Manfred Adolf noch viel ehrenamtliche Arbeit auf dem Programm, "auch wenn ich mich mittlerweile etwas zurückgezogen habe und ich mehr Zeit dafür habe, mich von meiner Frau ein bisschen pflegen zu lassen." |
|
| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 30. April 2008 ) |
| < Zurück | Weiter > |
|---|







Gevelsberg, 29.04.2008, Rita WIEMANN